Ein immer wieder gerne geschenktes Weihnachtspräsent für Männer ist der Elektrorasierer. Die Preisspanne der Produkte reicht dabei von 50 bis 400 Euro. Die Stiftung Warentest hat aktuell 15 Elektrorasierer unter die Lupe genommen und das Hauptaugenmerk dabei auf Rasierergebnis, Handhabung und Verarbeitung der Geräte gelegt.
Bei Elektrorasierern gibt es grundsätzlich zwei Systeme. Da ist zum einen der vibrierende Klingenblock, bei dem eine Klinge an einer Scherfolie hin und her fährt. Beim zweiten System rotieren drei kleine Messer im Scherkopf, der obendrein noch beweglich gelagert ist.
"Experten haben im Prüflabor vor allem die Rasiergüte beurteilt. Neu dabei ist die Split-face-Methode, bei der die beiden Gesichtshälften der Probanden mit zwei unterschiedlichen Modellen rasiert wurden. Das ermöglichte den direkten Vergleich der Rasiergüte und Hautschonung", erklärt Jürgen Tewes von Stiftung Warentest.
Das Testergebnis zeigt: Die meisten Produkte rasieren gut und gehen dabei schonend mit der Haut um. Besonders praktisch ist, dass sich die Schersysteme bei den meisten Elektrorasierern durch einfaches Ausspülen unter heißem Wasser reinigen lassen. Allerdings gab es in Sachen Akkulaufzeit deutliche Unterschiede.
Insgesamt gab es für zwölf der 15 getesteten Elektrorasierern von der Stiftung Warentest die Note "gut". Ganz vorne liegt der teuerste Rasierer: der Braun Series 7 795cc mit Klingenblock und Reinigungsstation für 380 Euro, dicht gefolgt vom nur halb so teuren Philips Nivea for men HS 8460 mit rotierenden Scherenmessern für rund 187 Euro. Aber es geht auch noch günstiger: der Philips HQ 6990 und der Carrera Supreme Shave. Beide Geräte sind ebenfalls noch "gut" und kosten zwischen 50 und 60 Euro.
Für welche Art der Rasur sich Mann entscheidet, ist letztlich eine Frage des Geschmacks. "Ob nun der vibrierende Klingenblock oder die rotierenden Messer den Bart gründlicher kappen, kann der Test nicht eindeutig beantworten. Schließlich findet sich ganz vorn bei den guten Produkten ein Vertreter beider Schersysteme", so Jürgen Tewes.