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09. Februar 2012
 

Volle Kanne

 
Mo-Fr, 9.05 Uhr
Putzteufelin Christel Lützenkirchen. Quelle: ZDF
Christel Lützenkirchen hat Tipps für alle "Haushaltslagen".

Die Putzteufelin

Tipps und Tricks von Christel Lützenkirchen

Haushalt ist ihr Thema: Christel Lützenkirchen weiß, wie man hartnäckigen Flecken, angebrannten Töpfen und verkalkten Armaturen zu Leibe rückt. Dabei kommen oft einfache, aber ungewöhnliche Mittel zum Einsatz.

 
 
 
 

Backpulver wird unter Christel Lützenkirchens Anwendung zum Zaubermittel. Es hilft gegen hartnäckigen Schmutz zum Beispiel in Fliesenfugen: Einfach ein Paket Backpulver mit etwas Wasser verrühren, die Mischung mit einer Zahnbürste in die Fugen einarbeiten und nach circa zehn Minuten abwischen. Auch fleckige Kaffee- oder Teetassen werden mit Backpulver und etwas Flüssigkeit wieder schön. Eine echte Wunderwaffe ist Backpulver gegen den unschönen Grauschleier auf hellen Textilien (zum Beispiel weiße Gardinen) - einfach zur Wäsche geben und wie gewohnt waschen.

Christel Lützenkirchen schaut sich in Küche um. Quelle: ZDF
ZDF
Die "Putzteufelin" bringt die Küche auf Hochglanz.

Erst mal Grund reinbringen

Für die grobe Grundreinigung von Küche und Bad empfiehlt die "Volle Kanne"-Putzteufelin Zitronensäure und Spüli. Die Zitronensäure wirkt antibakteriell, das Spülmittel löst Fett. In drei Liter Wasser gibt man zwei Verschlusskappen Zitronensäure und fünf Spritzer Spüli. Mit dem Gemisch lassen sich auch ältere Verschmutzungen entfernen.

Hartnäckigem Fett, das sich im Laufe der Zeit auf Küchenschränken und Regalen angesammelt hat, rückt "Volle Kanne"-Putzteufelin Christel Lützenkirchen mit einer einfachen Zeitung zuleibe: Zeitung auflegen und warten bis das Fett aufgesaugt ist, dann erst abwischen. Das spart Arbeit.

 

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Tipps für die Küche

Auf schicken matten Edelstahl-Oberflächen sieht man Fingerabdrücke besonders gut. Wenn man diese mit einem feuchten Tuch abwischt, die Fläche trocknen lässt und dann mit Küchenkrepp und etwas Babyöl nachwischt, schützt das vor weiteren Flecken. Flugrost bei Besteck lässt sich mit Zitronensaft oder einem Putzstein entfernen. Einfach den Putzstein mit einem Schwamm anfeuchten und damit über das Geschirr wischen.

 
 

Problemzone Backofen

Einen richtig verdreckten Backofen kann man erstmal mit Salz behandeln. Einfaches Tafelsalz in den Backofen streuen und bei etwa 60 Grad einwirken lassen. Das Salz wirkt wahre Wunder. Backofen auskehren und dann putzen. Bei eingebranntem Fett versagen viele herkömmliche Reinigungsmittel. Christel Lützenkirchens Wunderwaffe: Rasierschaum. Damit den Backofen großzügig einsprühen, einwirken lassen und nach etwa einer halben Stunde mit einem Schwamm und etwas Wasser abwischen.

Backofen wird geputzt. Quelle: ZDF
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Beim Backofen kommen Rasierschaum oder Waschsoda zum Einsatz.

Mit Waschsoda funktioniert es ähnlich: zwei Teelöffel auf einen halben Liter Wasser - das Ganze in eine Sprühflasche füllen und den Backofen gut damit einsprühen. Waschsoda ist übrigens auch bei verstopften Abflüssen hilfreich. Es löst Haare und andere Ablagerungen auf. Oder: Cola in den Abfluss gießen - eine Stunde warten und nachspülen. Jetzt sollte das Wasser wieder gut ablaufen.

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Fliesenpeeling

Ein Hausmittel für das Badezimmer ist das Fliesenpeeling à la Lützenkirchen: eine selbst gemachte Paste aus Buttermilch, Salz und Essig. Das beseitigt nicht nur den Dreck, sondern bringt die Fliesen zum Strahlen. Für den letzten Glanz sorgen Orangenschalen, indem man die Armaturen damit abreibt.

 
 

Waschmittel für angebrannte Töpfe

Das beste Mittel gegen angebranntes Essen in Auflaufformen und Töpfen: sofort nach dem Kochen einweichen. Wenn selbst das nicht hilft, wirkt "Wiener Kalk" wahre Wunder. Dabei handelt es sich um ein Scheuermittel aus feinst gemahlenem Dolomit, einem reinen Naturstoff ohne jegliche Zusätze. Mit einem festen Schwamm, etwas Wasser und ein wenig "Wiener Kalk" lässt sich angebranntes Essen schnell und einfach aus Töpfen schrubben.

Topf wird mit Schaum suaber gemacht. Quelle: ZDF
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Bei angebrannten Töpfen hilft Scheuermittel aus Dolomit.

Auch Herd, Badewanne, Waschbecken sowie glatte Flächen aus Edelstahl, Silber, Messing und Glas erstrahlen nach einer Behandlung mit dem altbewährten Scheuermittel in neuem Glanz. 500 Gramm "Wiener Kalk" gibt es für rund sechs Euro in Drogerien und gut sortierten Supermärkten. Alternativ funktioniert auch Waschmittel bei angebrannten Töpfen. Dazu einfach das Waschpulver oder Flüssigwaschmittel mit etwas Wasser aufsetzen, aufkochen und fünf Minuten quellen lassen, dann Rückstände mit herkömmlichem Küchenschwamm entfernen.

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Streifenfreier Spiegel

Mit einem Fensterleder wird der Spiegel streifenfrei sauber. Damit er das auch lange bleibt, mit einem trockenen Stück Seife darüber gehen und mit einer alten Nylon-Strumpfhose kräftig nachpolieren.

 
 

Essigessenz gegen Kalk

Kalkhaltiges Wasser macht Duschköpfen und Armaturen extrem zu schaffen. Die Geheimwaffe der "Volle Kanne"-Putzteufelin: Essigessenz - in Wasser gelöste Essigsäure. Der stechende Geruch ist etwas unangenehm, aber der Einsatz lohnt sich. Ein stark verkalkter Duschkopf sollte etwa 24 Stunden in Essigessenz baden, damit sich die Verschmutzung vollständig lösen kann.

 

Wer lieber auf Essig verzichtet, kann alternativ auch zu Zitronensaft greifen. Einfach etwas Zitronensaft auf Küchenpapier träufeln und um den Wasserhahn wickeln. Die Wickel sollten etwa eine Stunde einwirken, um den Kalk vollständig zu lösen. Danach glänzt der Wasserhahn wieder wie neu. Auch beim Reinigen von Laminatböden erzielt Essigessenz eine tolle Wirkung. Dazu einfach einen Schuss zum Putzwasser geben und wie gewohnt wischen. Selbst hartnäckige Schlieren haben keine Chance.

 

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Frisch dank Essig

Mit Essig lässt sich nicht nur Kalk bekämpfen - mit Essigwasser lässt sich auch der Kühlschrank optimal auswischen. Essig ist antibakteriell und sorgt für einen angenehm frischen Geruch.

 
Voller Aschenbecher. Quelle: ZDF
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Kaffeepulver neutralisiert den Geruch nach kaltem Rauch.

Umweltfreundlich waschen

Zum Waschen empfiehlt Christel so genannte Waschnüsse aus dem Bioladen (ab circa sechs Euro pro 500 Gramm). Die Nüsse werden in kleinen Nylonsäckchen direkt zur Wäsche in die Trommel gegeben. Sie reinigen Textilien genauso gut wie herkömmliche Waschmittel, sind aber komplett biologisch abbaubar - nach der Wäsche können sie auf dem Kompost entsorgt werden. Dadurch sind Waschnüsse auch für Allergiker besonders gut geeignet.

Grundsätzlich gilt: Nur soviel waschen wie nötig - nicht jedes Kleidungsstück muss nach jedem Tragen in die Wäsche. Weniger Wäsche spart Arbeit und schont die Umwelt.

 

Bügeln mit Dampf

Beim Bügeln lässt sich Zeit sparen, indem man die Wäsche schon beim Aufhängen in Form zieht und beim Zusammenlegen glatt streicht - viele Kleidungsstücke brauchen dann gar nicht mehr gebügelt werden. Der Rest lässt sich mit einem Dampfbügeleisen am schnellsten glätten. Zum Befüllen des Wassertanks sollte ausschließlich destilliertes Wasser (erhältlich in Drogerien) verwendet werden, damit sich kein Kalk ablagern kann. Destilliertes Wasser gibt es auch mit speziellen Duftstoffen, die der Wäsche einen angenehmen Geruch verleihen.

 

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Stinkende Schuhe

Gegen unangenehmen Geruch von Sportschuhen hilft Katzenstreu oder Backpulver. Einfach etwas Streu in einen Nylonsocken füllen, den Socken zuknoten und in den Schuh stecken. Oder Backpulver in die Schuhe streuen und Schuhe später mit dem Staubsauger aussaugen. Am besten erzielt die Streu ihre geruchsneutralisierende Wirkung, wenn sie gleich nach dem Sport in die Schuhe kommt.

 
 

Kalter Zigarettenrauch

Der Geruch von kaltem Zigarettenqualm ist fies. Zwei im Raum aufgestellte Schälchen mit etwas gemahlenem Kaffeepulver können jedoch Abhilfe schaffen, denn Kaffee wirkt geruchsneutralisierend.

 
 
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